Michaela über maiFuture

Wenn Azubis ein eigenes Projekt planen

maiTalk: 5 Fragen an Michaela Seebauer, Auszubildende bei maihiro


Hallo Michaela, stelle dich doch bitte kurz vor.

Michaela: Ich bin Auszubildende im 3. Lehrjahr bei maihiro. Ich arbeite in der Personalabteilung mit dem Schwerpunkt „Bewerbermanagement“. Hier bin ich dafür zuständig, die Vorstellungsgespräche zu planen, Einladungen zu verschicken, die Konferenzräume vorzubereiten, Unterlagen nachzufordern und Gesprächsunterlagen vorzubereiten. Außerdem plane ich die internen Trainings für unsere Kollegen.



Kommen wir zu deinem eigenen Projekt. Du hast die maiFuture Events ins Leben gerufen. Wie bist du darauf gekommen und was war die Idee hinter den Events?


Michaela: Ich habe mich von Anfang an sehr gut mit unseren Studenten und den anderen Azubis verstanden. Da wir aber

alle in unterschiedlichen Teams arbeiten, sieht man sich eher seltener. Aufgrund von unterschiedlichen Berufsschulzeiten, Seminarprüfungen, Terminen und Urlaub ist es auch nicht immer möglich, gemeinsam Mittag zu machen. Ich fand das sehr schade und habe nach einer Möglichkeit gesucht, den Zusammenhalt zu erhalten und auch zu stärken. Bei maihiro gibt es bereits eine regelmäßige Veranstaltung namens „hironight“, bei der sich die Kollegen nach der Arbeit treffen. So bin ich auf die Idee gekommen, ein Treffen nur für unsere Azubis und Studenten ins Leben zu rufen.

Und dann kam es von einer Idee zur nächsten. Warum nicht auch unsere ehemaligen Studenten und Azubis einladen? Neben der Arbeit ist es sowieso schwierig, den Kontakt zu halten. Und sie sind immer noch ein Teil von maihiro und immer willkommen.


Anschließend kam die Idee auf, dass das auch für Bewerber interessant sein könnte. In den Vorstellungsgesprächen erfährt man viel, doch kaum einer der zukünftigen Azubis kann sich vorstellen, wie die Berufswelt und das Arbeitsumfeld wirklich aussieht. Bei den Vorstellungsgesprächen lernt man meist nur 2-4 der neuen Kollegen kennen. Das Team lernt man dann erst beim ersten Arbeitstag kennen. Das möchte ich mit maiFuture gerne ändern. Darum sind Schüler und Studenten, die Interesse an einer Position bei maihiro haben, herzlich zu unseren Treffen eingeladen. Hier kann man viele zukünftige Kollegen treffen und ungezwungen Fragen stellen.

Als Name für dieses Projekt kam mir sofort maiFuture in den Sinn. Es besteht aus „maihiro“ und „future“, dem englischen Wort für Zukunft. Denn Berufseinsteiger sind die Zukunft eines Unternehmens.


Wie laufen die Events ab? Was sind deine Aufgaben und wie läuft die Projektarbeit?


Michaela: Die Termine für die Events werden weit im Voraus geplant. Es ist mir wichtig, dass möglichst viele Azubis und Studenten teilnehmen können. Somit sollte der Termin z.B. nicht in die Prüfungszeit fallen. Die Events finden 1x pro Quartal an einem Freitagabend statt. Wir haben uns bewusst für einen Freitag entschieden, da manche einen weiteren Anfahrtsweg haben. Und es ist natürlich schön, wenn man am nächsten Tag ausschlafen kann.

Außerdem ist es jedes Mal eine andere Location. Hierzu recherchiere ich regelmäßig im Internet. Oft kommen auch Kollegen mit neuen Ideen auf mich zu. Bei der Auswahl unserer Locations ist es wichtig, dass es jedem Spaß macht und man sich austauschen kann. Wir waren z.B. schon beim Bowlen und Lasertag spielen. Als nächstes geht es in einen Escape Room. Hier ist Teamarbeit gefragt!

Die Planung der Events ist natürlich aufwändig und eine zusätzliche Aufgabe. Doch es lohnt sich. Ich hoffe, dass es meine Kollegen genauso sehen! :)

    Wie lautet dein Zwischenfazit über dein eigenes Projekt maiFuture?


    Michaela: Ich bin sehr zufrieden! Ich war überrascht, wie schnell aus einer kleinen Idee ein eigenes Projekt werden kann. Daran sieht man, dass auch ein Azubi oder ein Student ein Unternehmen mit eigenen Ideen verbessern kann. Es ist schön zu sehen, wie gut die Idee bei den anderen Azubis und Studenten ankommt. Dadurch macht es umso mehr Spaß!


    Eine letzte Frage, was ist für dich das Besondere an maihiro?


    Michaela: Besonders gut an der Ausbildung bei maihiro gefällt mir, dass die Aufgaben so breit gefächert sind und immer wieder eine neue Herausforderung dabei ist. So wird es nie langweilig im Büro und man erledigt nicht Tag für Tag die gleiche Aufgabe, in der gleichen Reihenfolge. Man erhält außerdem bereits früh Verantwortung und wird als vollwertiger Mitarbeiter angesehen. Ich bin z.B. für die Administration unseres Recruiting Tools verantwortlich.


    Meine größte Herausforderung war bisher die Einarbeitung in meinen 2. Schwerpunkt, die „Trainings“. Es war anfangs ungewohnt, zwei große Themen abzudecken. Mit der Zeit kommt man aber gut rein und wenn man Hilfe benötigt, ist gleich ein Kollege auch zur Stelle.


    Außerdem wird man hier gut auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Bei Fragen kann man jederzeit auf die Kollegen zugehen. Mir wurden auch schon ein paar Themen für die Berufsschule erklärt. Ich fühle mich hier sehr wohl und gehe gerne in die Arbeit. :)