11. September 2015 ǀ München Ismaning

Kundenmitarbeiter mitnehmen auf die Reise zu einem besseren Vertrieb

maiTalk: Aus dem Leben eines maihiros – 5 Fragen an Robert Asal


Robert Asal, Manager Consulting, ist ein Beispiel dafür, dass die Mitarbeiterbindung bei maihiro groß geschrieben wird: Stolze 14 Jahre – und damit fast seit Firmengründung – ist er mit von der Partie.

Begonnen hat er als Berater. Inzwischen ist er nicht nur für ein Team verantwortlich, sondern auch für die unterschiedlichsten Business Consulting-Projekte tätig. Immer wieder geschätzt sind auch seine Einsätze als Trainer und Moderator, zuletzt anlässlich unserer maiExpo in München.

Robert, welche Herausforderung bei der Arbeit für Kunden reizt dich am meisten?


Robert Asal: Gerade bei komplizierten Projekten kommt es oft auf die Kommunikation zwischen den Beteiligten an. Man muss einander verstehen, man muss ein Gefühl für die Kundenbefindlichkeiten entwickeln. Da profitiere ich dann von meinem eher ungewöhnlichen Zugang zur IT-Beratung, denn eigentlich bin ich Geisteswissenschaftler. Ich habe Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien in Passau studiert. Schon den ersten Job nach dem Studium hatte ich aber bei einem Software-Beratungshaus. Dort lernte ich dann auch zwei der Gründer von maihiro kennen, Bernd Hesse und Mark Roes, und wechselte 2001 zu maihiro. Auch dazu passte meine Ausbildung durchaus, kommt es doch darauf an, sich rasch in die immer wieder ganz neuen Kunden-Anforderungen hineinzudenken. Genau das habe ich dank meines Studiums gelernt, mich schnell in Dinge einzuarbeiten.

Du hast viele Jahre Erfahrung in Kundenprojekten – da gibt es sicher etwas, was du besonders in Erinnerung hast?


Robert Asal: Eigentlich ist ja alles immer etwas Neues, Spannendes. Aber bei einem frühen Projekt ging es um weit mehr als nur CRM-Beratung. Gemeinsam mit dem Kunden arbeiteten wir an einer Schnittstelle zwischen Fachbereich und Entwicklung: Hier richteten wir ein internes Key Account Management ein, bauten das Budget-Reporting auf und definierten die Prozesse neu. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, bei der ich viel einbringen und bewegen konnte – und es lief so gut, dass der Projektleiter nach meiner ersten Woche vier Wochen in Urlaub fahren konnte. Und am Ende gab es vom Kunden sehr positive Rückmeldungen. So macht der Job umso mehr Spaß.

Was macht ein Teamleiter wie du bei maihiro?


Robert Asal: In vielen Firmen sind Führungsfunktionen oft vom Alltagsgeschäft abgekoppelt. Gott sei dank ist das in meiner Position bei maihiro anders – ich berate unsere Kunden nach wie vor und bin sehr froh darüber – so verliere ich auch als Führungskraft nicht den Kontakt zur operativen Arbeit. Parallel dazu ist es ebenso spannend, mein eigenes Team und als Referent in unserer maiAcademy auch das ganze Unternehmen weiterzubringen.

Bei der Kundenberatung dreht sich natürlich alles in erster Linie um CRM – hier geht es uns darum, gemeinsam mit den Kunden herauszufinden, was wirklich gebraucht wird. Dazu muss es unter anderem ein klares Ziel, eine klare Vorgabe geben, das erarbeite ich mit dem Management. Dabei kommt es oft vor, dass mit dem CRM-Projekt auch ein Change-Management-Prozess verbunden ist – denn viele Kunden nutzen die CRM-Einführung natürlich, um ihren Vertrieb insgesamt neu aufzusetzen. Das bringt Veränderungen mit sich, die für viele Mitarbeiter Folgen hat. Wir helfen dann dabei, die Mitarbeiter des Kunden mitzunehmen auf die Reise zu einem besseren Vertrieb.

Die maiAcademy bündelt die Aus- und Weiterbildung der maihiro-Mitarbeiter, worin liegen hier deine Aufgaben?


Robert Asal: In der maiAcademy arbeite ich eng mit den Kollegen von Human Resources (HR) zusammen. Während HR die administrativen Aufgaben rund um die Anmeldung und den Trainingsort erledigt, kümmere ich mich vorrangig um das Trainingsangebot. So möchten wir, dass wir neben technischen Trainings unseren Mitarbeitern auch die Soft Skills vermitteln, die sie im Berateralltag benötigen. Dazu gehören Kommunikationsfähigkeiten genauso wie die Kompetenz, mit etwaigen Konflikten umzugehen. Außerdem sorge ich dafür, dass die Informationen für Trainings im Intranet zur Verfügung stehen und die Qualitätsstandards erfüllt sind. Das bedeutet etwa, dass Vorgaben für Trainingsstrukturen eingehalten werden und dass es einen Steckbrief für jedes Training gibt.

Die Arbeit ist nicht alles, kannst du uns etwas zum Privatmann Robert Asal sagen?


Robert Asal: Der freut sich natürlich vor allem darüber, dass maihiro auf seine Familiensituation Rücksicht nimmt. So kann ich meine Homeoffice-Zeiten flexibel gestalten und Arbeit und Familie ganz gut miteinander verbinden. In meiner Freizeit koche ich gerne für die Familie und gehe mit meinem älteren Sohn auf Flohmärkte.

Autor: Anke von Behm ǀ 11. September 2015 ǀ München Ismaning

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Anke von Behm

Über den Autor

Anke von Behm

Leitung Corporate Marketing, maihiro GmbH
+15 Jahre Erfahrung in Marketing, Kampagnen- und Event-Management, Corporate Social Responsibility und Öffentlichkeitsarbeit