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3. August 2020 ǀ München Ismaning

Marketing Automation: Die richtigen Stakeholder mit ins Boot holen

Das Beratungsportfolio von maihiro konzentriert sich nicht nur auf die Implementierung vollautomatischer Systemprozesse, sondern bringt die technische Sphäre in Einklang mit fachlichen Anforderungen des Unternehmens.

Adrian Ranfft, Senior Manager und Leiter Competence Center Marketing bei maihiro – Part of Accenture - geht im Interview auf konkrete Herausforderungen bei der Implementierung von Marketing Automation ein und verrät, wie maihiro hier mit seinem ganzheitlichen Beratungsansatz Abhilfe schaffen kann.

Intelligente Marketingsoftware, wie bspw. die SAP Marketing Cloud, soll Unternehmen ja dabei unterstützen, den 360-Grad-Blick auf den Kunden zu erlangen und so marketingspezifische Prozesse in der Customer Journey gezielter und effizienter zu steuern. Aus Deiner Praxiserfahrung, wie gestalten sich die ersten Schritte einer solchen Einführung, vor allem mit Hinblick auf den Faktor Mensch? 

Adrian Ranfft: Unsere Erfahrung zeigt, dass sich Unternehmen oftmals unter Druck gesetzt fühlen, wenn gewohnte Marketingprozesse in einem neuen Systemumfeld umgesetzt werden müssen, anstatt sie neu zu definieren. Frei nach dem Motto „never stop a running system“. 

 

Dabei birgt die Implementierung einer neuen Systemlandschaft viele Chancen, wie bspw. die Ablösung wartungsaufwändiger und wenig zukunftsfähiger Eigenentwicklungen, die Verschlankung von Prozessen durch integrierte Systeme, aber auch schnellere Adaption neuerer Technologien und Prozesse mit sich. Gleichzeitig wird ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung vollzogen.

Wie könnt Ihr hier mit Eurem ganzheitlichen Beratungsansatz helfen?

 

Adrian Ranfft: Wir verfolgen den Anspruch, nicht nur gewohnte Prozesse systembasiert zu realisieren, wir setzen neben Optimierung auch auf eine fachliche Beratungskomponente, indem wir unseren Kunden auch das nötige Know-How vermitteln, über „das bisher Gewohnte“ hinauszugehen. Unser Ansatz aus strategischer, fachlicher und technischer Customer Experience-Expertise bietet uns somit die Möglichkeit, Kunden ganzheitlich zu beraten. 

 

In der Praxis zeigen sich dadurch ganz klare Benefits wie eine kurze Projektlaufzeit, hohe Akzeptanz von System und Prozessen sowie die Vereinbarkeit von strategischem Konzept mit technischer Umsetzbarkeit. Lieber entwickeln wir eine 80%-Strategie, die zu 100% umsetzbar ist, als eine 100%-Strategie, die zu 20% umsetzbar ist.

Euch geht es also darum, für die Kunden nicht nur technische Lösungskomponenten bereitzustellen, sondern diese vielmehr in Einklang mit betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Prozessen zu bringen. Das setzt wahrscheinlich einen kontinuierlichen, gegenseitiger Kompetenzaustausch voraus?

 

Adrian Ranfft: Richtig, um unsere Kunden als Leader auf das Zeitalter der Customer Experience vorzubereiten, ist das ein ganz wichtiger Punkt. In der Praxis fördern wir dies durch einen engen Austausch zwischen technischen, fachlichen sowie strategischen Ansprechpartnern. Für unsere Kunden und Berater ist das ein durchaus anstrengender Prozess, weil jeder seine Komfortzone verlassen muss - Strategen mit technischen Möglichkeiten konfrontiert werden, Techniker die Idee einer Strategie verstehen und Lösungen zur Umsetzung finden müssen.

 

Kurze Iterationszyklen und ein enger Kontakt zwischen Kunden und Beratern sind die Voraussetzungen, um schnell Werte zu schaffen und Erkenntnisse über die Wirkung der Maßnahmen zu gewinnen.


Autor: Verena Holzgreve ǀ 3. August 2020 ǀ München Ismaning

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Verena Holzgreve

Über den Autor

Verena Holzgreve

Social Media & Content Manager
Mehrjährige Erfahrung in Journalistik / PR / Change Management Communication / Content Management
Schwerpunkte: Contentplanung & Erstellung; Content-Marketing (z.B. Kampagnenerstellung), Newscreation, interne Kommunikationsmaßnahmen