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7. Dezember 2020 ǀ München Ismaning

Verschmelzung der maihiro GmbH auf die Accenture GmbH

Diesen November ist die maihiro GmbH offiziell auf die Accenture GmbH verschmolzen. Als Teil von Accenture tritt maihiro bereits seit neun Monaten auf. In dieser Zeit hat sich viel getan. Zeugnisse davon sind bspw. erste gemeinschaftliche Kundenprojekte und eine gemeinsame Auszeichnung seitens SAP. Im Interview äußern sich die maihiro - Part of Accenture - Managing Direktoren Uwe May und Bernd Hesse zum neuen Geschäftsmodell, bisherigen Success-Stories und Zukunftsplänen.
Uwe May, Managing Director at maihiro - Part of Accenture

Vor dem Merger wart Ihr beide als Geschäftsführer der damaligen maihiro GmbH tätig. Du, Uwe, mit Fokus auf den Bereich Sales und Marketing. Bernd mit Fokus auf Consulting und Human Resources. Vielleicht kurz, um die Leser abzuholen, wie haben sich Eure Rollen im jetzigen Konstrukt verändert und wie sieht dieses überhaupt genau aus?

 

Uwe: Wir sind bei Accenture in der Service Group Technology innerhalb der SBG (SAP Business Group) verortet und dort für den deutschsprachigen-Markt (ASG(R) - Austria, Switzerland, Germany (Russia)) zuständig. Wie bisher bin ich für den SAP CX-Vertrieb verantwortlich. Das beinhaltet die Vertriebsarbeit beim Kunden – aber auch intern zu den jeweiligen Kundenverantwortlichen und natürlich die Zusammenarbeit mit der SAP. Und Bernd ist wie bisher auch für die Delivery, also unsere SAP CX Projekte, die Qualität, die Methodik und die Ausbildung zuständig.

Bernd Hesse, Managing Director at maihiro - Part of Accenture

Welche Vorteile ergeben sich daraus für Kunden und Mitarbeiter?

Bernd: Mit den zusätzlichen Dienstleistungen und Services aus dem Accenture-Portfolio können wir unsere CX Beratungsleistungen noch vollumfänglicher und leistungsfähiger auskleiden, von der strategischen Beratung bis zur ´Post-Projekt-Betreuung`. Zusätzlich können wir jetzt auch komplexe Projekte aus dem Digital Agency Umfeld in allen Dimensionen bearbeiten. Das schließt sowohl weitergehende SAP Module als auch andere spezielle NON SAP Lösungen – z.B. im AI oder IOT-Umfeld - ein.

 

Uwe: Mitarbeiter profitieren durch diese breitere Aufstellung und das große Accenture-Netzwerk aus 500.000 KollegInnen insbesondere hinsichtlich Wissenserweiterung und generell perspektivisch.

Das Netzwerk und die direkte Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen aus der Accenture SBG sind ein gutes Stichwort. Hier könnt Ihr schon einige Erfolge vermelden, richtig?

Uwe: Ja, das ist richtig. In ersten gemeinsamen Kundenprojekten mit den Accenture-Kollegen haben wir als „joint force“ operativ erfolgreich zusammengearbeitet und das trotz der Corona bedingten Remote-Arbeit. Ein Projekt, auf das wir in diesem Zusammenhang in jüngster Zeit besonders stolz sind, ist die komplette Remote-Implementierung der SAP Sales Cloud bei unserem Kunden Hofmann Menü. Von der Presales-Phase über die Workshops bis hin zu Implementierung, Testing, Schulungen und schließlich Go-live wurde alles problemlos und erfolgreich komplett virtuell realisiert. Und das innerhalb von nur dreieinhalb Monaten.

 

Bernd: Insgesamt konnten wir in den vergangenen neun Monaten 21 Go-lives verzeichnen. Im Anbetracht der durch Corona erschwerten Ausgangslage ist das beachtlich und der eindeutige Beweis für unsere gemeinsame Schlagkraft.

Dieser Erfolg im Tandem ist ja auch bereits bei der SAP sichtbar geworden, mit der Auszeichnung als Fokuspartner im Rahmen der SAP-Diamantinitiative. Wie ist es zu dieser Auszeichnung gekommen und inwiefern profitieren die Kunden?

Uwe: Die Diamant-Initiative wurde seitens SAP Anfang 2020 über alle SAP Deutschland Kundensegmente ausgerollt und verstärkt die Sichtbarkeit der individuellen Partnerbeiträge zum gemeinsamen Markterfolg. Den Status haben wir auf Grundlage unserer konsolidierten Leistungen am und für unsere Kunden im SAP-Umfeld bekommen. Weiterhin haben Umsätze und Zertifizierungen sowie Ganzheitlichkeit und Kundenengagement bei der Bewertung eine Rolle gespielt.

 

Bernd: Als SAP-Fokuspartner werden wir durch das LE-Partnermanagement proaktiv betreut. Zusätzlich arbeiten dedizierte Sponsoren mit uns in den einzelnen Bereichen zusammen. Diese gemeinsame und enge Abstimmung mit der SAP hat natürlich erheblich positive Auswirkungen auf die für uns am Kunden erbrachten Leistungen. Wir können unsere Arbeiten intensivieren, ausbauen, noch besser werden und somit zusätzlichen Mehrwert schaffen.


Autor: Verena Holzgreve ǀ 7. Dezember 2020 ǀ München Ismaning

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Verena Holzgreve

Über den Autor

Verena Holzgreve

Social Media & Content Manager
Mehrjährige Erfahrung in Journalistik / PR / Change Management Communication / Content Management
Schwerpunkte: Contentplanung & Erstellung; Content-Marketing (z.B. Kampagnenerstellung), Newscreation, interne Kommunikationsmaßnahmen